Weiterhin nur dummes Geschwätz und heisse Luft!

Weiterhin nur dummes Geschwätz und heisse Luft!

Die Neujahrsansprache unserer Bundeskanzlerin für das Jahr 2016

Es ist ein bekanntes Talent vieler Politiker, viel zu reden ohne etwas zu sagen

Ein (fiktives) Gespräch/Interview mit A. Merkel

Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel, nachfolgend jeweils: AM.

Ich, der fiktive Journalist und Interviewpartner, nachfolgend jeweils: JN.

 

AM: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger“ schon vor einem Jahr, am Silvesterabend 2014, mussten wir auf ein Jahr zurückblicken, das zu viele Kriege und Krisen bereithielt. Manches wie die Ebola-Katastrophe in Afrika ist inzwischen aus den Schlagzeilen verschwunden. Anderes, was uns bereits 2014 bewegte, hat auch in diesem Jahr nichts an Aktualität verloren. Leider. Dazu gehören der Krieg in Syrien und das bestialische Morden der Terrororganisation IS.

NJ: Werte Frau Bundeskanzlerin, sie könnten doch als „politisches Schwergewicht“ innerhalb der EU doch ganz bestimmt dahingehend Druck ausüben, dass ein gesamteuropäisches Konzept“  greift und dahingehend wirkt, diesem Terror die Stirn zu bieten, wenn nicht gar ein Ende zu setzten, meinen sie nicht?

AM: Am Silvesterabend vor einem Jahr habe ich gesagt: Eine Folge dieser Kriege und Krisen ist, dass es weltweit so viele Flüchtlinge gibt wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele sind buchstäblich dem Tod entronnen. Es ist selbstverständlich, dass wir ihnen helfen und Menschen aufnehmen, die bei uns Zuflucht suchen.

NJ: Echten Flüchtlingen Obdach, Verpflegung und medizinische Hilfe anzubieten ist okay, daran gibt’s nicht zu rütteln. Aber der Flüchtlingsstrom des vergangenen Jahres und die Aufnahme derselben in diesem Ausmaß kann doch sicher nicht die Lösung sein.

AM: Heute Abend wiederhole ich diesen Gedanken, weil es selten ein Jahr gegeben hat, in dem wir so sehr herausgefordert waren, Worten Taten folgen zu lassen. 2015 war so ein Jahr. Und deshalb möchte ich am heutigen Silvesterabend vor allem ein Wort sagen: Danke.

Danke für die überwältigende und tatsächlich bewegende Welle spontaner Hilfsbereitschaft, die wir in diesem Jahr erlebt haben, als so viele Menschen oft lebensgefährliche Wege auf sich genommen haben, um bei uns Zuflucht zu suchen.

NJ: Es ist außerordentlich rühmlich, dass sie Worte des Dankes an die vielen ehrenamtlichen und uneigennützigen Helfern richten. Jedoch sind es gerade diese, die den Worten Taten folgen ließen. Sie jedoch ganz persönlich und ihre Politikkollegen, speziell im Kabinett und auch im Bundestag lassen diesen Worten leider keine Taten folgen.

AM: Ich danke den unzähligen freiwilligen Helfern für ihre Herzenswärme und ihre Einsatzbereitschaft, die immer mit diesem Jahr 2015 verbunden sein werden.

NJ: Bei der gesamten Bundesregierung mit Ihnen an der Spitze jedoch ist von Einsatzbereitschaft nicht im Entferntesten etwas zu erkennen. Im Gegenteil: aufgrund ihrer Konzeptlosigkeit hat sich die Lage noch mehr zugespitzt. Kommt noch hinzu, dass ich bei Ihnen ihre erwähnte Herzenswärme nie gespürt  habe und beobachten durfte.

AM: Ich danke allen hauptamtlichen Helfern, ich danke allen Polizisten und Soldaten für ihren Dienst, ich danke den Mitarbeitern der Behörden im Bund, in den Ländern, in den Kommunen. Sie alle tun weit, weit mehr als das, was ihre Pflicht ist.

NJ: Tja, Frau Bundeskanzlerin, mit ihren Dankesbeweisen ist es nicht getan, es braucht ein bisschen mehr als nur ein „Dankeschön“ auszudrücken. Handeln ist angesagt, effizient, effektiv, menschenwürdig und wie Sie eben sagten, vielleicht mit ein bisschen „Herzenswärme. Dies jedoch nicht nur für die Flüchtlinge und Asylbewerber, sondern auch für die Menschen in Ihrem eigenen Land, Bürger so wie sie sie eingangs Ihrer Rede erwähnen: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger“.

AM: Sie alle, Ehrenamtliche wie Hauptamtliche, haben miteinander Herausragendes geleistet – und sie leisten es weiter, auch genau zu dieser Stunde.

NJ: Genau, was man von Ihnen und Ihren Kabinettsmitgliedern und Ministern in der von Ihnen verfolgten Strategie zu den aktuellen Problemen nicht behaupten kann.

AM: Es steht völlig außer Frage, dass der Zuzug so vieler Menschen uns noch Einiges abverlangen wird. Das wird Zeit, Kraft und Geld kosten – gerade mit Blick auf die so wichtige Aufgabe der Integration derer, die dauerhaft hier bleiben werden.

NJ: Wer sagt denn, dass diese Menschen dauerhaft bei uns bleiben wollen? Ist es nicht eher denkbar, dass sie gerne in ihr eigenes  Land, in ihre Heimat zurückkehren möchten, in ein Land, in dem endlich wieder Sicherheit herrscht? In ihrem Land, wo sie geboren sind und wo sie gerne aufwachsen, ihre Zukunft aufbauen und in Frieden leben möchten. Irgendwo habe ich mal von einigen Politikern genau solches gehört und gelesen.

AM: Dabei wollen und müssen wir aus Fehlern der Vergangenheit lernen.

NJ: Dann tun sie das bitte, denn scheinbar haben Sie das, wie uns die jüngste Vergangenheit aufgezeigt hat, nicht getan.

AM: Unsere Werte, unsere Traditionen, unser Rechtsverständnis, unsere Sprache, unsere Gesetze, unsere Regeln – sie tragen unsere Gesellschaft, und sie sind Grundvoraussetzung für ein gutes, ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Zusammenleben aller in unserem Land.

NJ: Von diesen Werten hat sich aber jetzt mal, profan gesagt, die derzeitige Politik ganz heftig abgewendet, meinen Sie nicht? Denn gerade einige Äußerungen von Regierungsmitgliedern in den letzten Wochen und Monaten belegen offensichtlich, dass gegenseitiger Respekt verloren gegangen ist. Ich denke mal, es erübrigt sich, an dieser Stelle Beispiele aufzuzählen, sie sind Ihnen mit Sicherheit bekannt.

AM: Das gilt für jeden, der hier leben will. Von gelungener Einwanderung aber hat ein Land noch immer profitiert – wirtschaftlich wie gesellschaftlich.

NJ: Nana, da bin ich mir nicht so ganz sicher. Denn gerade die jüngste Vergangenheit hat aufgezeigt, dass dem so nicht ist. Denn von gelungener Einwanderung kann hier wohl kaum die Rede sein.

AM: Ebenso steht völlig außer Frage, dass unser Land schon so viele große Herausforderungen gemeistert hat und noch immer an ihnen gewachsen ist.

NJ: Deutschland hat tatsächlich viel gemeistert seit dem Ende des 2. WK. Der Wiederaufbau, das Wirtschaftswachstum, der Wohlstand und der soziale Frieden haben das Land  zu dem gemacht was es ist, resp. was es noch vor ein paar Jahren war. Jedoch, es zeichnet sich ab, dass der Weg nun irgendwie in die falsche Richtung geht und viele Errungenschaften, die die Stabilität des Landes gewährleistet haben, verloren gehen und den hochgelobten sozialen Frieden arg beschädigen wird.

AM: Am 3. Oktober haben wir den 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands gefeiert. Ist es nicht großartig, wo wir heute, 25 Jahre später, stehen?

NJ: Dann sagen sie mal Frau Bundeskanzlerin, wo wir stehen?

AM: Wir sind als Nation zusammengewachsen. Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit und die höchste Erwerbstätigkeit des geeinten Deutschlands. Der Bund hat schon zwei Jahre nacheinander keine neuen Schulden gemacht. Die Reallöhne wachsen, die Wirtschaft ist robust und innovativ.

NJ: Das sind mal schon alles Behauptungen, die sie da nennen, die absolut nicht der Wahrheit entsprechen. Es ist hier an dieser Stelle völlig überflüssig, in Details zu gehen, aber diese Ihre Aussagen sind völlig aus der Luft gegriffen, statistische Erhebungen und Umfragen und vor allem die Tatsachen zu diesen Themen sprechen eine ganz andere Sprache. An dieser Stelle entsteht bei mir der Eindruck, dass Sie hier akute und aktuelle Probleme, landesweit, entweder schönreden, zum Teil verschweigen, schlimmer noch, das Sie sogar bewusst lügen.

AM: Ich bin überzeugt: Richtig angepackt ist auch die heutige große Aufgabe des Zuzugs und der Integration so vieler Menschen eine Chance von morgen. Denn wir haben ein großartiges bürgerschaftliches Engagement und ein umfassendes Konzept politischer Maßnahmen.

NJ: Frau Bundeskanzlerin, jetzt werden sie aber zynisch: Denn richtig angepackt haben sie nichts. in diesem Ausmaß, so wie zurzeit die Flüchtlings- und Asylproblematik bekannt ist, haben so viele Menschen keine Chance zur Integration und schon gar keine „Chance von morgen“. Das Engagement der Bürger ist wohl nicht so enthusiastisch und ein politisches Engagement, vor allem von einem umfassenden Konzept ist weit und breit nicht erkennbar.

AM: National, in Europa und international arbeiten wir daran, den Schutz der europäischen Außengrenzen zu verbessern, aus illegaler Migration legale zu machen, die Fluchtursachen zu bekämpfen und so die Zahl der Flüchtlinge nachhaltig und dauerhaft spürbar zu verringern.

NJ: Das ist doch der Gipfel: Aus illegaler Migration wollen sie eine legale machen. Das klingt doch irgendwie so, als ob sie aus der Kriminalität ganz normaler, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und sozialer Alltag machen wollen. Das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein.

AM: Auch im Kampf gegen den Terror des IS leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag. Unsere Soldatinnen und Soldaten stehen mit Leib  und Leben für unsere Werte, unsere Sicherheit und unsere Freiheit ein. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.

NJ: Haben sie nicht auch schon bemerkt, dass aufgrund der unmittelbaren Vergangenheit und aktuellen Lage im Land gerade Sicherheit und Freiheit verloren geht, resp. eingeschränkt wird. Im Nahost und am Hindukusch und wer weiß wo noch braucht der deutsche Bürger für seine Sicherheit und seinen Frieden nicht Leib und Leben zu riskieren. Vielmehr humanitäre Hilfe einerseits und diplomatische und politische Lösungen können wichtige Beiträge zu Befriedung von Kriegsgebieten beisteuern.  Die Vergangenheit zeigt uns, dass es nur so geht, und nicht mit Raketen, Bomben und Kugelhagel.

AM: Auch im nächsten Jahr kommt es ganz besonders auf eines an: auf unseren Zusammenhalt. Es kommt darauf an, dass wir immer auch den Argumenten des anderen zuhören, auch wenn er Sorgen und Chancen anders gewichtet, als man selbst es tut. Es kommt darauf an, dass wir uns nicht spalten lassen. Nicht in Generationen. Auch nicht sozial und nicht in Alteingesessene und Neubürger.

NJ: Der ganz besondere Wunsch ihres Zusammenhalts lässt mir Zweifel aufkommen, denn als Antwort zu ihrem Wunsch, gemäß ihren Worten „den Argumenten“ der anderen zuzuhören“ kann nicht sein, dieselben als „kaltherzig“, „Pack“ oder „Mischpocke“  zu bezeichnen. Das zeugt nicht gerade den von Ihnen genannten  Respekt und Anstand.

AM: Es kommt darauf an, denen nicht zu folgen, die mit Kälte oder gar Hass in ihren Herzen ein Deutschsein allein für sich reklamieren und andere ausgrenzen wollen.

NJ: Ich bin der Meinung, es wird niemand ausgegrenzt. Es geht ganz einfach nur darum, dass der indigene Bürger seine wahre Identität, sein kulturelles, politisches und wirtschaftliches Umfeld beibehalten möchte und dies mit all seinen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen sucht. Leider fanden diese Bemühungen im legalen Bereich kein Gehör, somit ist es nicht verwunderlich, dass der Bürger ob dieser Sachlage ganz einfach manchmal ausrastet und die legale Grenzen überschreitet. Kälte oder gar Hass ist nicht in deren Herzen, vielmehr denke ich Angst und Not. Es ist bekannte Tatsache: „Wenn die Toleranzgrenze überschritten ist, fällt auch die Hemmschwelle“.

AM: Es kommt darauf an, auch in Zukunft ein Land sein zu wollen, in dem wir selbstbewusst und frei, mitmenschlich und weltoffen sind – mit der Freude am Gelingen, mit der Freude, die es machen kann, wenn wir unser Bestes geben.

Die Wirtschaft, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, damit sich die Kräfte der sozialen Marktwirtschaft weiter entfalten können, auch die Wissenschaft, Kunst und Kultur. Einfach jeder in seinem eigenen Leben.

NJ: Frau Bundeskanzlerin, das tun die Bürger, seit Jahren schon, aber Ihre praktizierten, diktaturähnlichen Strukturen, die offensichtlich erkennbar sind, lassen diese Entfaltung nicht zu. Denn gerade selbstbewusstes, freies, mitmenschliches und weltoffenes Denken und Handeln wird durch die Verschärfung vieler Gesetze, aus Berlin und aus Brüssel unterbunden, verhindert, verboten und im schlechtesten Falle sanktioniert.

AM: Und natürlich auch der Sport, wenn unsere Athleten nächstes Jahr bei den olympischen und paraolympischen Spielen um Medaillen und persönliche Bestleistungen kämpfen oder unsere Fußballweltmeister in Frankreich auch Europameister werden wollen.

NJ: Naja, zum Glück haben wir noch die Alternative Sport, die den tristen Alltag und die düsteren Aussichten im politischen Alltag ein bisschen vergessen machen. Aber wissen Sie was, lassen Sie dieses Thema ganz einfach außen vor, es ist nicht ihr „Spezialgebiet“.

AM: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es stimmt: Es ist eine besonders herausfordernde Zeit, in der wir leben. Aber es stimmt auch: Wir schaffen das, denn Deutschland ist ein starkes Land. In diesem Sinne wünsche ich uns allen gemeinsam Gesundheit, Kraft, Zuversicht und Gottes Segen für das neue Jahr 2016."

NJ: Es stimmt tatsächlich das es eine „herausfordernde Zeit ist, in der wir leben. Aber es stimmt nicht, dass wir es schaffen, und schon gar nicht Deutschland allein, denn Deutschland ist nicht so stark, wie wir es gerne hätten. Vielmehr hat uns die jüngste Vergangenheit gezeigt, dass wir schwach geworden sind, aus Gründen, die wir alle kennen.

Sicher, wir schaffen dass, aber werte Frau Bundeskanzlerin, nicht wir allein als „Deutschland“, nein, ganz einfach nur gemeinsam, mit unseren Partnern in Europa, innerhalb und mit der Europäischen Gemeinschaft, aber immer mit dem nötigen Anstand und dem Respekt, den wir der Kultur des jeweiligen Landes zollen müssen. Deutschland könnte dabei einen ersten Schritt dahingehend tun, packen wir es an, es würde dem Land zum Ruhme gereichen.

Ich bitte Sie, Frau Bundeskanzlerin, lassen Sie ihre Worten Taten folgen.

In diesem Sinne wünsche auch ich Ihnen Gesundheit, Kraft und Segen für das Jahr 2016

PS:

Seien Sie bitte vorsichtig, welchen Segen Sie sich erbitten, denn „Gottes“ Segen könnte im schlimmsten Falle eine rassistische und/oder gar eine intergrationsunwürdige/rassistische  Äußerung sein.

20.1.2016