Lügenpresse

Lügenpresse

Differenziert betrachtet

Im Folgenden lesen Sie meine Betrachtungsweise zum Thema „Lügenpresse“.

Wie der Titel schon besagt, würde ich persönlich den Begriff ein bisschen differenzierter beschreiben, oder es zumindest versuchen.

Mal ganz abgesehen davon, ob die Journalisten der MSM lügen oder nicht, ob sie bewusst oder aus Unwissenheit das tun ist bei meiner Betrachtungsweise unerheblich, früher oder später wird sich in den meisten Fällen immer wieder herausstellen, ob denn Berichterstattungen tatsächlich Lügen waren oder ob die Ängste und Sorgen, Bedenken und Vermutungen, nicht nur die der Verschwörungstheoretikern, sondern auch die der normalen Bürger berechtigt waren oder sind.

Übrigens, zu diesem Thema sind bereits schon mehrere Beiträge auf http://www.phantasieundwahrheit.ch/ nachzulesen.

Bitte, lesen sie weiter, denn dies ist keine Verschwörungstheorie, sondern ganz einfach nur eine Analyse von Vorkommnissen, die wahren Begebenheiten und Tatsachen entsprechen!

Viel mehr bedenklich erachte ich, dass Verschweigen von wichtigen und richtigen Tatsachen, Vorkommnissen und Begebenheiten aus den aktuellem Tagesgeschehen. Dies tun vor allem die sogenannten „Revolverblätter“ und die „kunterbunte Regenbogenpresse“, die sich farbenfroh an jedem Kiosk und Zeitungsstand mit riesengrossen Lettern auf der Titelseite anbieten, sich so quasi wie „Medienhuren“ aufführen.

Oder anders herum gesagt: Medienprostitution.

Da wird über vermeintlich Prominente hergezogen, über Zickenkriege berichtet, glamouröse und amouröse Liebschaften und Seitensprünge von sog. Promis berichtet, über Scheidungs- und Rosenkriege, Vaterschaftsklagen, Alimentenforderungen und wer weiss was noch.

Und all dies sind eigentlich nur Ablenkungsmanöver obenerwähnten Medien um die Seiten ihres eigenen Käseblattes zu füllen und den Leser bei Laune (resp. als Abonnent) zu halten. Dabei eignet sich das Papier derselben, vorauf es gedruckt ist, nicht einmal, ein vernünftiges Kaminfeuer zu entfachen. Im schlechtesten Falle verursache ich bei solchem Gebrauch eine beschämende Umweltverschmutzung, denn die Substanzen, aus denen diese Medien bestehen, verursachen beim Abbrennen Schadstoffe, die zu inhalieren es zu vermeiden gilt.

Dabei will ich auf die „psychischen Schadstoffe“ dieser Medien gar nicht eingehen, denn die sind vermutlich noch nachhaltiger, meiner Meinung nach aber ganz klar im negativen Sinn.

Nunn denn, genau genommen interessiert es doch keinen Menschen, mit welchen Problemen sich die Menschen in diesen erwähnten Artikeln herumschlagen müssen. Es ist doch ihr eigenes Problem, sie selbst haben sich doch die jeweilige Suppe selbst eingebrockt und sollen sie gefälligst auch wieder selbst auslöffeln.

Aber eben, auch hier macht sich eine „Geilheit“ bemerkbar, ja, genau, ich meine eine „Geilheit“, die ein Zustand ist, die sich bemerkbar macht, wenn der Mensch „geil“ wurde und ist. Und diese Erregung macht, wie wir wissen, auch nicht vor unserem Konsumverhalten  Halt, denn „Geiz ist Geil“ ist heutzutage gang und gäbe, oder soll ich sagen: “geil“?

Der Ausdruck war zu meiner Jugendzeit einerseits ein total verpönter, andererseits ein völlig unbekannter Begriff. In den letzten paar Jahren jedoch musste ich mich, wie vermutlich viele Menschen meiner Generation, damit abfinden, dass er in der heutigen Zeit salonfähig geworden ist und aus dem alltäglichen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken ist.

Somit wage ich mal, in Anbetracht der Thematik, die der Titel dieses Beitrages bereits erwähnt, folgende Fragen zu stellen:

Geilt sich ein gewisser Teil der Journalisten mit ihren Berichterstattungen auf, um ihre Befriedigung mittels der Medienhure und deren Resultate zu erlangen?

Oder wollen sie (die Medienleute) die Leser/Abonnenten mittels „Medienprostitution“ aufgeilen, um sie weiterhin bei der Stange (sprich „Geldsäckel) zu halten?

Oder versuchen gewisse (und vermeintliche Strategen) unserer aktuellen  Zivilisation des 21. Jahrhunderts, die medial offensichtlich im 20. Jahrhundert verblieben sind, uns auf eine falsche Fährte zu locken, resp. auf irgendeine Art und Weise „aufzugeilen“, damit der wahre Blick auf das Ziel verborgen bleibt?

Nun denn, die Antworten auf diese Fragen sind ganz einfach, denn man erkennt sie schon in den Fragen.

Summa summarum bleibt mir, bei aller „Geilheit“ zum Thema Lügenpresse nur das Fazit:

„Wahrheiten zu verschweigen ist auch eine Art von Lüge!“

27.01.2015