Der Bau der Pyramiden

Wie wurden die Pyramiden gebaut?

Wie eingangs erwähnt, wurden uns unzähligen Berichte und Berechnungen zum Bau der Pyramiden in den vergangenen Jahren vorgesetzt, jedoch immer unter dem Vorbehalt, dass es Hypothesen, Vermutungen und Spekulationen waren und sind. Schlüssige Beweise konnten bis zum heutigen Tag nicht erbracht werden.

In keiner Weise möchte ich Berechnungen, Betrachtungsweisen und Beweisführungen und deren Schlussfolgerungen in Abrede stellen, im Gegenteil, Hut ab vor komplexen Arbeiten, die uns verschiedene Forschungsergebnisse und Erkenntnisse aufzeigen, wie alles gewesen sein könnte. Es steht mir absolut nicht zu, darüber zu urteilen und ich kann mich deshalb weder negativ noch positiv zu unzähligen Theorien äussern, lesenswert aber sind sie allemal.

Unzählige, detaillierte Baupläne der Pyramiden, der wohlweislich dem Bau derselben vorausgingen kann man in wissenschaftlichen Studien in Büchern und im Netz nachlesen. Zu Recht wird behauptet, dass Lage, Position, Masse, Ausrichtung u.v.m. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit höchst detailliert geplant werden musste. Allein schon die Tatsache, dass der „Sarkophag“ in der Königskammer der Cheopspyramide niemals durch den engen Gang aufgrund seines Gewichtes und seiner Masse dorthin transportiert werden konnte, beweist eigentlich, dass er schon während der Bauphase dorthin platziert wurde, folglich also auch in die Planung mit einbezogen wurde.

Aber was die Kenner und Besucher, Forscher und Gelehrten, einfach alle Menschen, die diese Weltwunder bestaunen, sich schon seit Generationen fragen, wie sind sie denn überhaupt gebaut worden. Bis heute ist noch kein einziger, schlüssiger Beweis erbracht worden, wie diese riesigen Steinberge konstruiert worden sind.

Tausende von riesigen Steinquadern mussten aus den Felsen herausgehauen, bearbeitet, herangekarrt und aufgeschichtet werden. Hinzu kommt noch, dass auch ein grosser Teil der bearbeiteten Steine aus dem über 1000km entfernten Gebirge in Assuan stammen.

Wie wurden diese nach Gizeh transportiert?

Mit welchen Mitteln wurde solches bewerkstelligt?

Ich denke dabei bloss mal nur an die Transport- und Hilfsmittel, sie auf die Baustelle zu transportieren, und dann auch die Technik, sie hochzuhieven um schlussendlich dieses riesige Bauwerk so zu erstellen, damit es Jahrtausende bestehen bleibt.

Dabei gilt es zu bedenken, dass ein grosser Teil der Steine mehrere Dutzend Tonnen schwer sind.

Unbestritten war eine minutiöse Planung vonnöten, jedoch bin ich der Meinung, dass der gesamte Gizeh-Komplex darin eingebunden war. Das will heissen, alle drei Pyramiden sind in einer gesamten Einheit zu betrachten und dienten in seiner Komplexität einem bestimmten, uns noch unbekannten Grund.

Kommt noch hinzu, dass sie mit grösster Wahrscheinlichkeit niemals Pharaonengräber waren. Wissenschaftliche Untersuchungen haben sogar ergeben, dass sie viel älter sind und niemals von Cheops und Co. erbaut wurden. Ich persönlich bin der Meinung, dass besagte Pharaonen genau gleich staunend und belämmert davor gestanden sind und sich ebenso wie wir uns heute, gefragt haben, was denn das soll.

In den Jahren der Jahrtausendwende war ich mehrmals in Ägypten und somit auch auf dem Gizeh Plateau. Dabei habe ich mich intensiv, wohlverstanden, nicht wissenschaftlich, mit dem gesamten Komplex befasst. Dabei hat mich eine Tatsache sehr beeindruckt. Die Steinbrüche in der näheren und weiteren Umgebung der Pyramiden präsentieren sich wie eine Baustelle, an der gerade mal ein Unterbruch stattfindet und wo morgen wieder weitergearbeitet wird. Bloss mal Werkzeuge und Baumaschinen wurden weggeräumt. An Felshängen wurde mit der Steinbearbeitung begonnen und dann irgendwann urplötzlich abgebrochen. Am Boden liegen zu Hauf grobe und auch bereits fast fertige Steinblöcke, buchstäblich liegen gelassen. Es sieht gerade so aus, als ob die Arbeiten unterbrochen wurden um sie demnächst wieder aufzunehmen.

Ist es nicht verwunderlich, dass Bauarbeiter, die diese Monumente errichtet haben, die Baustelle in solch einem erbärmlichen Zustand zurückliessen? Ist doch irgendwie eigenartig. Bestimmt hatten sie einen Grund dafür, dass diese Steinbrüche in diesem Zustand zurückliessen, denn wenn sie zum Bau solcher Monumente fähig waren, ist bestimmt auch zu erwarten, dass sie diese Steinbrüche auf irgendeine Art „renaturalisieren konnten.

War vielleicht noch eine weite Pyramide geplant?

Konnte sie aus irgendeinem Grund nicht mehr in Angriff genommen werden?

Nahte vielleicht eine verheerende Flut?

Mussten sie deshalb die Baustelle in höchster Eile verlassen?

Es wär dies eine Möglichkeit, denn dann würde die Theorie, dass sie vor der grossen Flut gebaut wurden, an Glaubwürdigkeit gewinnen.

Ach ja, dabei habe ich beinahe vergessen, den Sphinx zu erwähnen. Er ist natürlich Bestandteil der gesamten Planung und muss dem ganzen Projekt „einverleibt“ werden, denn er hat darin einen ihm zugeordneten Platz und eine ganz bestimmte Funktion.

Und nicht zu vergessen dabei ist die gesamte „Unterwelt“ unter und neben dem Gizeh Plateau, das zweifelsohne existiert und vermutlich bei weitem noch nicht erforscht ist. Es beinhaltet vermutlich ungeahnte Dimensionen, die unser Vorstellungsvermögen bei Weitem übersteigt. Und gerade diese Tatsache ist meiner Meinung nach bestimmt ein Beweis, den man anbringen darf, wenn man zu behaupten versucht, dass diese Anlagen nicht den „pharaonischen Ägyptern“ zu zuordnen sind.

Mit dem Verständnis der heutigen Bautechnologie lässt sich die Konstruktion des gesamten Komplexes nicht schlüssig erklären. Es müssen mit Bestimmtheit andere Konstruktionsweisen angewandt worden sein, die solch immense Bauwerke entstehen liessen.

Nun denn, meine ganz eigene Betrachtungsweise.

Verschieden Forscher, Archäologen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass der gesamte Pyramidenkomplex inklusive Sphinx auf dem Gizehplateau viel äler ist als bisher angenommen wurde. Man spricht davon gar von 14‘000 bis 25‘000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. In dieser Zeit, nimmt man an, dass die gesamte Region noch grün und sehr fruchtbar war. Es grünte und blühte, das ganze Gebiet glich einer paradiesischen Landschaft. Sand und Wüste gab es noch nicht.

Ebenso verzeichnete diese Landschaft ein ausgeglichenes Klima und dank regelmässigen Niederschlägen gediehen Wiesen. Acker und Wälder.

Hohe Berge gab es keine, die wenigen Berge reichten gerade mal aus, das zur Vegetation notwendige Wasser zu speichern und bei Bedarf darauf zurück zu greifen. Ansonsten war das ganze Gebiet eine riesengrosse Ebene.

Eine Superzivilisation hat nun beschlossen, in dieser Region Bauwerke zu erstellen, die die „Ewigkeit“ überdauern sollte. Zudem sollten es Bauwerke sein, die nachfolgenden Generationen von ihren Errungenschaften zeugen sollten.

Man beschloss, etwas zu bauen, das alle Zeiten überdauert und unzerstörbar war. Findige Wissenschaftler fanden in Stein die ewig erhalten bleibende Materie, die Zeit und Raum überstehen wird. Alle Metalle werden aus Stein gewonnen, also warum nicht direkt ein Stein bauen, so dachten sie. Somit war das nahe liegendste Baumaterial Steine.(Siehe mein Beitrag zum Thema: “Wenn steine reden könnten“.

Gesagt, getan!

Nur woher sollten diese Steine beschafft werden? Die findigen Geologen und Forscher beschlossen, sich dieses Material direkt vor Ort zu beschaffen. Es entstanden riesige Steinbrüche, aus denen das notwendige Baumaterial herausgebrochen wurde.

Riesige Steinbrüche aus der Neuzeit, also die wir heute kennen, ähneln sich frappant den „Baustellen“ von damals, so unter anderem auch die Hals über Kopf verlassenen innerhalb des Gizeh Komplexes, in unmittelbarer Nähe der Pyramiden

Jedoch, eine Bauweise mit riesigen, herausgebrochenen Steinquadern war zu mühsam und so entschloss man sich, die Felsen und Steine zu brechen, man produzierte Sand.

Die riesigen Steinbrüche von damals waren zugleich Kieswerke, die zur Produktion von Sand dienten, aus dessen Verbindung mit Zement ein „antiker“ Beton hergestellt wurde? Es ist anzunehmen, dass dieser „antike Beton“ nicht unserem heute bekannten Beton entspricht, die Mischung und die Zusammensetzung des Zements beinhaltete vermutlich andere Komponenten.

Die Zusammensetzung und Präsentation der riesigen Steinquader erscheinen uns mit dem heutigen Verständnis tatsächlich als Steinquader aus dem Felsen gemeisselt. Die uns verlassen erscheinenden „Baustellen in unmittelbarer Nähe der Pyramiden auf dem Gizeh Gelände ähneln in frappanter Ähnlichkeit heutigen Steinbrüchen

Auf den folgenden Bildern ist mit Leichtigkeit zu ersehen, wie sich heutige oder „verlassene“ Steinbrüche präsentieren. Man könnte geradezu meinen, es seien die Hals über Kopf verlassenen und „brachliegenden Steinbrüche“ in unmittelbarer Nähe der Pyramiden

Wer schon einmal das Gizeh Plateau und die Pyramiden besucht hat, ist bestimmt auch im gesamten Gelände mehr oder weniger umhergewandert. Und dort, genau dort kann man solche „Baustellen“ noch heute bestaunen, sie erscheinen heute noch also solche und man bekommt den Eindruck, dass die Arbeiten demnächst wieder aufgenommen werden

Diese Steinquader der Pyramiden aber sind „antike“ Betonklötze. Sie konnten in der jeweils benötigten Grösse hergestellt werden. Beton in benötigter Menge konnte ohne grossen Aufwand transportiert und in jede, gewünschte Position hochtransportiert werden. Wie denn schlussendlich der gewonnene Beton transportiert wurde, gilt es noch zu erforschen, mit Bestimmtheit nicht in dieser Art wie heute

Vielmehr ist anzunehmen, dass man sich bereits schon zu jener Zeit unter zu Hilfenahme und der Technologie von Förderbändern bediente. Sie dienten somit nicht nur zum Transport über längere Distanzen, sondern auch in der vertikalen. Sie waren unumgänglich und vonnöten zum Bau der Pyramiden in die Höhe von über 140 Metern

Die Produktion von Zement, der verwendet wurde, um die riesigen Steinquader zu produzieren gilt es noch zu erforschen. Wie, in welcher Qualität und Quantität er hergestellt wurde, ist uns bislang noch unbekannt. Gesichert kann angesehen werden, dass die damals angewandte Technik bei weitem unser heutiges Verständnis und unsere Kenntnisse übersteigen.

Ob der Zement an Ort und Stelle, also auf der Baustelle oder in einem speziellen Werk weiter entfernt hergestellt und danach angeliefert wurde ist bis heute noch unbekannt. Mit Sicherheit jedoch kann man davon ausgehen, dass der Beton in unmittelbarer Nähe produziert wurde. Wasser war zur Genüge vorhanden; und es ist anzunehmen, dass sie auch die entsprechenden Betonmischanlagen besassen, denn wer solche Monumente erschaffen kann, ist auch fähig, solche Anlagen zu bauen.

Wie denn der Zement angeliefert wurde ist uns unbekannt, in der Moderne wird er auch des Öfteren in 25 oder 50kg Säcke auf Lkw’s angeliefert

 

Es ist anzunehmen, dass es uns trotz aller technischen Errungenschaften und Hilfsmittel, mit dem Wissen der heutigen Forschung in allen Bereichen der Physik, Chemie und Technik und der steten Suche nach Beweisen zur Herkunft vieler Rätsel auf unserem Planeten mit Sicherheit noch lange nicht gelingen wird, alle Rätsel der Vergangenheit zu lösen.

 

Es wir noch Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte dauern, alles Unerklärliche auf unserem Planeten mit harten Fakten zu belegen und zu beweisen. Es war der Wunsch der Erschaffer vieler uns unerklärlichen Phänomen, ihr Wissen und ihre Botschaft an die Nachkommen so zu gestalten, dass sich die Erkenntnisse jeweils nur als kleine Mosaiksteinchen aufgrund des jeweiligen Zeitgeist offenbaren. Finale Erkenntnisse werden vermutlich nie entstehen, es ist ein andauerndes Streben nach Wissen, solange es den intelligenten Menschen gibt.

10.08.2014